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Steuern / Lohnsteuer 
Donnerstag, 15.08.2019

Jobben auf der Wiesn lohnt sich - Mehr Netto für kurzfristig Beschäftigte in Nebentätigkeit

Manchmal wollen sich angestellte Arbeitnehmer kurzfristig etwas dazuzuverdienen – oft wird das eine lukrative Nebentätigkeit sein. Solche kurzfristig Beschäftigte, die in einer Nebentätigkeit angemeldet sind und mit Steuerklasse VI abgerechnet werden, können einen permanenten Lohnsteuerjahresausgleich durchführen. D. h. der Arbeitnehmer muss nicht bis zur Einkommensteuerveranlagung im Folgejahr warten, um die zu viel entrichtete Steuer zurückzuerhalten. Dabei wird ein kurzfristig hoher Lohn für die Berechnung der Lohnsteuer auf mehrere Monate umgelegt. Für den kurzfristig hohen Lohn wird deutlich weniger Steuer einbehalten. Die Dauer der Beschäftigung darf allerdings 24 Tage nicht übersteigen und die Nebenbeschäftigung muss innerhalb eines Kalenderjahrs abgerechnet werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist ein Job auf dem Münchener Oktoberfest, das zwischen 16 und 18 Tage dauert.

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Letzte Änderung: 15.07.2019  |  © Rechtsanwälte Schemp, Röschner & Partner 2019

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